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Home > Themen  > Leistung und Regeneration  > Charity-Läufer Martin Fluch im Interview

In puncto außergewöhnliche sportliche Herausforderungen hat der Deutschlehrer Martin Fluch bereits einige Vorsätze gemeistert – und diese stets mit einem guten Zweck verbunden: eine Kanu-Tour auf der Donau über 2.800 km beispielsweise, oder einen Langstreckenlauf über 900 km in elf Tagen durch Kirgistan. Jetzt hat er sich vorgenommen, seinen Heimweg nach Dienstzeitende von Georgien nach Deutschland auf Cross Skates zu bewältigen – 4.500 anspruchsvolle Kilometer, am Ende wird er 10 Länder durchquert haben. Diese Tour soll auf den Solidarity Fund of Georgia aufmerksam machen und Spenden einwerben, mit denen krebskranke Kinder und Jugendliche in Georgien besser versorgt werden können. Ubiquinol Deutschland unterstützt den Charity-Lauf als Hauptsponsor. Am 45. Tag – zur Halbzeit – haben wir Martin Fluch gefragt, wie es ihm bislang ergangen ist.

Martin, wie sind Sie auf die Idee gekommen, die lange Strecke auf Cross Skates zurückzulegen?
Die Idee hat sich von selbst entwickelt: Ich habe die letzten sechs Jahre in Georgien gearbeitet – das mittlerweile vierte Land als Bundesprogrammlehrer. Nach Beendigung meiner bisherigen Verträge habe ich schon ähnliche „Heimkehr-Aktionen“ gestartet, beispielsweise bin ich von der Donau zum Schwarzen Meer gepaddelt, als mein Auftrag in der Ukraine beendet war. Für die Rückkehr nach Deutschland war – für mich persönlich – wieder eine besondere Aktion notwendig, und meine Familie war zum Glück damit einverstanden. Aber eins stand für mich fest: Fahrrad fahren ist langweilig, das machen alle. Und reines Laufen kam nicht infrage, denn dafür ist die Strecke einfach zu lang. Als ich beim Recherchieren herausfand, dass Skilangläufer oder Biathleten im Sommer auf Rollski trainieren, stieß ich auf die neue Trendsportart Cross Skating und dabei auch auf FLEET skates® von boss sports gmbh. Das wollte ich unbedingt ausprobieren.

Was fasziniert Sie am Cross Skaten und welche besonderen Herausforderungen gibt es im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten?
Die Natur im Freien zu genießen, gibt mir sehr viel. Der Vorteil beim Cross Skaten im Vergleich zum Inlinern ist, dass man sowohl auf asphaltierten Straßen gut fahren kann, aber auch auf Wald- und Wiesenwegen. Das macht es so interessant und spannend. Außerdem werden beim Cross Skaten die fünf sportmotorischen Grundeigenschaften trainiert: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Die Sportart fordert also die Hauptmuskulatur des ganzen Körpers und ist trotzdem gelenkschonender, dynamischer und aufgrund der zwei effektiven Bremsen sicherer als Inlineskaten.

Wie haben Sie sich auf die lange Reiseroute vorbereitet?
Ich war schon immer ein guter Ausdauersportler und bin oft lange Strecken gelaufen. Aber ich muss zugeben, dass ich kein regelmäßiger Freizeitsportler bin (grinst). Beim Cross Skating kommt es aber zum Glück nicht nur auf eine gut trainierte Ausdauer an, sondern vor allem auch auf eine gute und saubere Technik! Leider ist meine Technik immer noch nicht optimal, was meine technische und sportliche Betreuerin Susanne Boss vom Ausrüstungssponsor FLEET skates® by boss sports gmbh bestimmt bestätigen würde, und durch eine unsaubere Technik verliere ich viel Kraft und Geschwindigkeit. Also, ich hätte mich körperlich wirklich besser vorbereiten können.


Und wie sieht es mit der mentalen Stärke aus? Ist die mentale oder die körperliche Fitness entscheidender?

Psyche und Physis gehören auf jeden Fall zusammen. Aber kein Körper kann auf Höchstleistung funktionieren, wenn der Kopf nicht mitmacht und die mentale Stärke nicht vorhanden ist. Für einen gut trainierten Ausdauersportler sollten 40 oder auch 50 Kilometer am Tag auf FLEET skates® problemlos zu schaffen sein. Mental ist es schon eine Herausforderung, sich selbst zu motivieren: Du musst morgen wieder 40 bis 50 Kilometer laufen – und das vor allem 90 Tage lang. Insbesondere in meinem Alter ist es nicht einfach, immerhin bin ich fast 60. Heute, nach 45 Tagen und 2.335 Kilometer schmerzen mir langsam die Knochen und die Gelenke. Deswegen ist die mentale Stärke sehr wichtig! Mit den Muskeln habe ich zum Glück keine Probleme, ob das an der guten Ernährung liegt oder an Ubiquinol?

Welche Rolle spielt die Ernährung bei so einer langen Tour?
Die richtige Ernährung ist definitiv wichtig: Morgens beginne ich mit zwei, drei Bananen, die mich lange sättigen. Tagsüber esse ich nicht viel, aber dafür trinke ich etwa vier Liter Wasser. Das ist bei hohen Temperaturen sehr wichtig, denn in der Türkei waren es im Durchschnitt täglich 27 Grad. Abends kommt das Beste zur Belohnung: Viele Kohlenhydrate und wenig Fett! Während des Laufs nehme ich nur wenige Nahrungsergänzungsmittel, aber ganz ohne geht es bei der großen Belastung nicht. Ganz wichtig ist für mich deshalb eine ausreichende Zufuhr von Ubiquinol. So viel wie mein Körper davon braucht, kann ich mit der Nahrung niemals aufnehmen. Dank Ubiquinol werden die Nährstoffe in den Zellen besser verstoffwechselt, wodurch die Energiegewinnung deutlich optimiert wird.

Wie sind Sie auf Ubiquinol aufmerksam geworden und was ist das Besondere daran?
Ich habe mich natürlich erstmal informiert, da ich wissen wollte, ob eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol sinnvoll und notwendig ist. Dabei habe ich erfahren, dass es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Ubiquinol die sportliche Leistung steigern und die Regernationszeit nach dem Training reduzieren kann. Kurz gesagt: Ubiquinol ermöglicht erst die Energiegewinnung im Körper und ist deswegen unverzichtbar. Und nicht nur für Sportler, denn Ubiquinol unterstützt vor allem auch die Herzmuskulatur. Da ich, wie gesagt, auf die 60 zugehe, ist es sehr wichtig für mich, meine Herzgesundheit mit einem natürlichen, körpereigenen Mikronährstoff zu unterstützen. Jetzt nehme ich schon seit einiger Zeit Ubiquinol und fühle mich einfach besser. Ich laufe im Moment durchschnittlich 50 Kilometer am Tag und habe trotzdem kaum Muskelkater oder Muskelbeschwerden. Grundsätzlich ist eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol für alle gut, die viel Sport machen oder älter sind. Außerdem hat Ubiquinol keinerlei Nebenwirkungen, weshalb nichts gegen die Nahrungsergänzung spricht und jedem empfohlen werden kann.


Welche Tiefpunkte und Highlights hat Ihnen Ihr Lauf bislang beschert?

Nach etwa 30 Tagen hatte ich kurz vor Istanbul meinen mentalen Tiefpunkt. Es gab da einen Moment voller Schmerzen, an dem ich die Lust verlor. Diese Phase habe ich glücklicherweise schnell bewältigt. Zu meinen schlimmsten Erlebnissen zählt für mich die bulgarische Stadt Sofia. Meiner Meinung nach keine schöne Stadt, obwohl viel im Aufbruch ist und viel verändert wird: Eine Einkaufsstraße voller teurer Bars und Restaurants, während am Straßenrand sehr alte und arme Menschen stehen. Dieser offensichtliche Kontrast zwischen Reichtum und Armut hat mich persönlich sehr getroffen – da ist mir wieder eingefallen, dass Sport nicht alles im Leben ist. Und dass ich wegen Gelenk- und Knochenschmerzen wirklich nicht jammern sollte! Die interessanteste Stadt, vor allem aufgrund ihrer Vielfalt, ist zweifellos Istanbul! Auch Edirne in der Türkei und Plovdiv in Bulgarien haben mich mit ihrer schönen Kultur, Historie und Architektur beeindruckt. Ich bin sehr gespannt, was mich auf dem Rest der Reise noch erwarten wird.

Vielen Dank, lieber Martin, alles Gute und viel Erfolg!

Weitere Informationen zum Charity-Projekt unter www.kaukasus-koenigstuhl.de